Clément Janinet,
Garden of Silences

„Clément Janinet“

Garden of Silences

Manche Musik scheint weniger gespielt als vielmehr behutsam freigelegt zu werden. Garden Of Silences des französischen Geigers und Komponisten Clément Janinet gehört zu jenen seltenen Alben, die einen eigenen, beinahe zeitlosen Klangraum erschaffen – offen, poetisch und voller feiner Zwischentöne. Diese raum- und zeitlose Musik lädt sie dazu ein, langsamer zu hören und Details zu entdecken. Ein bemerkenswert feines, poetisches und eigenständiges Album – Musik zwischen Erde und Schweben, Tradition und Gegenwart, Bewegung und Stille. (jb)

Robinson Khoury,  Transara

„Robinson Khoury“

Transara

Jazz, arabische Musik, die Spielkultur aus Robinson Khourys klassischer Ausbildung, der Drang zur Veränderung finden sich alle in »Transara« wieder. Die cineastischen Klangwelten des Albums sind auch ein Kommentar auf unsere Zeit, bewegen sich stetig zwischen Melancholie, Chaos und Wärme. Ein Übergang zwischen den Welten, eine Verbindung von Räumen und Zuständen. Der Posaunist, Sänger und Komponist ist einer der Rising Stars der französischen Jazz- und Crossover-Szene. Eine 1+ in der Kategorie: So noch nie gehört. Also:Kopfhörer auf. Füsse hoch. Gute Reise. (pc)

Dominique Fils-Airme,  
My World is the sun

„Dominique Fils-Airme“

My World is the sun

Der sanfte Klang einer Nylongitarre. Eine eindringlich schöne Stimme, die den Nebel einer längst vergangenen Aufnahme durchdringt. Das Rauschen der Wellen, die die zarte Melodie fortspülen. Dominique Fils-Aimé zeichnet ein surreales Bild eines „Wolkenmeeres unter unseren Füßen“. Gesänge sind von unten zu hören, während die Himmelskörper herabsteigen. Der Klang von Handtrommeln wird lauter, während ein ätherischer Ton verklingt. Die mit dem JUNO Award ausgezeichnete Singer-Songwriterin setzt sich brillant mit afroamerikanischer Musik auseinander. (jp)

Wychazel, 
Mantras - for Well Being

„Wychazel“

Mantras – for Well Being

Empfohlen für Meditation, Tiefenentspannung und positive Affirmation. Diese Sammlung von Sanskrit-Gesängen lädt Sie dazu ein, die transformative Kraft des Klangs zu erleben, während Sie sich von jedem Mantra auf dem Weg zu Klarheit, Ausgeglichenheit und einem tieferen inneren Frieden leiten lassen. Durchgehende Wiedergabe, wobei die einzelnen Titel durch Waldgeräusche voneinander getrennt sind. Zu den verwendeten Instrumenten zählen Sanskrit-Gesänge, Gitarren, Bambusflöten, Tablas & Darabuka sowie Synthesizer & Samples. (si)

Ensemble Du Verre, 
Lost in your garden

„Ensemble Du Verre“

Lost in your garden

Die Musik von Sönke Düwer und seinem Projekt „Ensemble Du Verre“ strahlt Geborgenheit, aber auch den Groove für eine Reise in eher exotische Gärten aus. Der Musiker hat in den 1990er-Jahren in Berlin Jazz-Drums studiert und war mit Bugge Wesseltoft auf Tour. „Es ist ein bisschen wie Bildhauerei, was ich mache“, erklärt er. „Ich arbeite mich vor, dann merke ich an einer Stelle: Oh, das ist alles zu viel. Ich warte immer auf ein bestimmtes Gefühl.“ Diese Freude am Detail und am Weglassen kommt dann auch rüber. In diesem Klang-Garten verlieren wir uns gerne. (jp)

Your Brothers Keeper & 
Gary Bartz, Where Rivers Meet

„Your Brothers Keeper & Gary Bartz“

Where Rivers Meet

Gary Bartz und das neue Londoner Ensemble »Your Brother‘s Keeper« arbeiten gemeinsam an »Where Rivers Meet«, einem zutiefst intuitiven neuen Studioalbum, das eine Begegnung zwischen verschiedenen Generationen von Jazzmusikern einfängt. Die Platte erscheint bei Brownswood Recordings, pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum und vereint Jazz-Tradition mit einem neuen Sound, aus der pulsierenden Londoner Spiritual-Jazz-Szene. Musik, die sich mit Offenheit und Intensität entfaltet, gelei-tet von tiefem Zuhören und kollektiver Improvisation. (pc)

Zena, 
Temesgen (EP)

„Zena“

Temesgen (EP)

Hinter dem Namen Zena steckt ein Duo (Kebede, Menelik) das sich schon länger in Brownswood (Label von Gilles Peterson) Kreisen bewegt. Mit ihrem gemeinsamen Projekt zollen die Musiker ihren äthiopischen Wurzeln Tribut. „Seit Jahren spielen wir Schwarze Musik aus aller Welt, aber nie von dort, woher wir beide ursprünglich kommen“, erklärt Kebede. „Aus wöchentlichen Sessions, entstand ein Verlangen, der Welt eine andere Seite dieser Musik näherzubringen. Zwar kennen wir alle ihre Einzigartigkeit und Spiritualität, aber sie kann auch sexy, derb und abenteuerlich sein.“ (by)