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Lex Van Someren und die Verbindung traditioneller und europäischer Mantramusik

lexvansomerenDer traditionelle Weg des Mantrasingens ist darauf ausgerichtet, durch viele Wiederholungen einfacher Texte und Phrasen den Geist zu fokussieren, zur Ruhe kommen zu lassen und damit den Menschen zu zentrieren. Dies ist vergleichbar mit einer Art Spirale ins tiefste Innere, den Herzensraum, zu dem das Mantrasingen, je nach Dauer und Intensität, zu führen vermag.

Dabei sind es genau diese Schlichtheit sowie die Wiederholungen, die unser Tagesbewusstsein eindämmen, so dass wir im Außen von nichts mehr abgelenkt werden. Da unsere ununterbrochenen, häufig unkontrollierbaren und ungewollten Gedanken einem Elefantenrüssel gleichen, der andauernd in Bewegung ist, so lange er keine Aufgabe bekommt, fühlen wir uns häufig dieser Gedankenflut ausgeliefert. Mantras sind hier eine wundervolle Möglichkeit, aus dem Gedankenkreisen auszubrechen und den Geist zu beruhigen, wie dies auch der Elefantenwärter mit dem Stab für den Elefantenrüssel erreicht. Doch diese unmittelbare Wirkung der Mantras ist nur ein Teilaspekt. Wesentlich ist ebenso, dass bei regelmäßiger Praktizierung eine innere Ruhe einkehren kann, die uns in allen Lebenslagen unterstützen und bestärken wird.

Aus der Musiktradition heraus kennen wir Europäer zumeist Mantras aus dem orientalischen oder asiatischen Raum als meditative Musik, welche insbesondere durch fortlaufende, monoton gesungene Rezitationen gekennzeichnet sind. Dahingegen entwickelte sich europäische Musik über viele Jahrhunderte über Vielfalt und kreative Gestaltung nach außen. Die sogenannte Variationsform westlicher Musik ist darauf ausgerichtet, durch Wiederholungen aufeinanderfolgender Varianten eines Themas immer weitere Finessen zu ergänzen, um die Faktur – sozusagen die Grundkonstruktion der Komposition – weiter zu entwickeln, so dass diese im Fortgang nie exakt gleich bleibt. Dabei wird ein Thema zumeist melodisch, harmonisch, rhythmisch oder dynamisch verändert.
Wenn man diese beiden originär nahezu konträren historischen Pfade einer Komposition der Mantra-Musik miteinander vergleicht, ergibt sich zwangsläufig ein offenkundiger Widerspruch. Dieser Widerspruch ist jedoch nur scheinbar, da sich diese beiden Bewegungen nach innen und nach außen (wie nach oben und nach unten) dennoch verbinden und in eine Einheit führen lassen.

Der Weg, den der visionäre Bühnenkünstler und Sänger Lex van Someren und sein Arrangeur Frank Steiner in der Mantramusik-Gestaltung gehen ist exakt jener, der diese beiden Richtungen miteinander verbindet. Zum einen hören wir Europäer mit unserem geschulten Musiker-Ohr, dass eine stetige Entwicklung in der Komposition des Mantras von einer Wiederholung zur nächsten geschieht. Es entsteht parallel durch die vielzähligen Wiederholungen das Gefühl der Innenkehr, der tiefen Ruhe und Zentriertheit, sowie durch die musikalische Weiterentwicklung im Mantra-Song eine inspirierende Aus- und Aufrichtung im Innen und Außen – wie eine Säule, fest mit der Erde verbunden.

Bohdan Shved und Dr. Sonja Stanger

weitere Infos: www.someren.de

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