AURA – Magazin

Suedostbayerns groesstes Anzeigenmagazin fuer ganzheitliches Denken, Fuehlen und Handeln

Film-Empfehlungen

 

Kino: „Die Hütte“, Stuart Hazeldine

Die Veröffentlichung des Romans „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ von William Paul Young war ein Phänomen: Ein Jahr lang blieb das 2007 erschienene Buch des kanadischen Autors fast unbeachtet. Dann aber avancierte es 2008 innerhalb kürzester Zeit durch christliche Mundpropaganda in Kirchen und auf Radiosendern zum Bestseller, landete auf Platz 1 der New York Times und hielt die Position dort für 70 Wochen. Im April kommt die Verfilmung in unsere Kinos. Handlung: Ein trauernder Mann trifft nach dem gewaltsamen Tod seiner Tochter in einer Hütte auf Gott. (mo)

Kino: „Lommbock“, Christian Zübert

Ganze 15 Jahre später und fast alle sind wieder dabei. Doch die Zeit seit ihrem letzten Abenteuer ist an Kai und Stefan nicht spurlos vorbeigegangen, auch wenn sie sehr unterschiedliche Karrieren verfolgt haben: Kai hat sich in Würzburg einen etwas heruntergekommenen Liefer-Service aufgebaut, mit dem er Asia-Gerichte zustellt. Stefan hingegen hat seine Drogen-Zeit weit hinter sich gelassen, wohnt inzwischen in Dubai und kehrt eigentlich nur zurück nach Deutschland, um den nötigen Papierkram für seine kurz bevorstehende Hochzeit zu erledigen. (mo)

DVD: „Satori“, John David

Mit diesem Film möchte sich John David mit dem, scheinbar zunehmenden Phänomen, bei dem Menschen plötzlich und ohne Grund ein spirituelles Erwachen erleben, befassen. Lakshmi, die mit ihm in einer Gemeinschaft lebt, erfuhr dieses tiefgreifende Energie-Phänomen während sie eine Email im Communitybüro schrieb. In diesem Film führen sie einen Dialog über Lakshmis Erfahrungen in diesem Moment und was seitdem passiert ist. ‚Satori überkommt einen unversehens, als etwas völlig Unerwartetes. (si)

DVD: „Vom grossen Gesang“, Michael Stillwater

Von Australien bis zu den San Juan Islands, von Südindien bis in die Schweizer Alpen wird Künstlern, Wissenschaftlern, spirituellen Lehrern und den Ältesten dieselbe Frage gestellt: Was ist der Große Gesang für dich? Unterlegt mit Musik aus aller Welt und wundervollen Naturbildern, gibt es fünfzig bemerkenswerte Antworten, die über alle Grenzen von Kultur, Glauben, Kunst und Wissenschaft hinausgehen und unvergessliche Eindrücke hinterlassen. Macht Lust, auf die Suche nach dem eigenen Großen Gesang, dem Klang der eigenen Seele zu gehen. (ma)

Kino: „Una und Ray“, Benedict Andrews

Una und Ray basiert auf dem Theaterstück Blackbird von David Harrower, das 2005 seine Premiere feierte und vom Edinburgh International Festival in Auftrag gegeben worden war. Inspirieren ließ der schottische Dramaturg sich zu seinem Werk teilweise vom Fall des Triebtäters Toby Studebaker, der 2003 eine zwölfjährige Engländerin übers Internet kennengelernt, entführt und sexuell belästigt hatte. David Harrower adaptierte sein Stück für Regieneuling Benedict Andrews anschließend selbst zu einem Drehbuch. Jahre später begegnen sich Una und Ray wieder. Starker Tabak. (mo)

Kino: „Vierzig Tage in der Wüste“, Rodrigo Garcia

Ein heiliger Mann reist nach einer langen Zeit des Fastens durch ein karges, kaum begrüntes Land. Begleitet wird er dabei nur von einem Dämon, mit dem er immer wieder Zwiegespräche hält. Nach einiger Zeit trifft der Mann auf eine Familie, die in der lebensfeindlichen Umgebung ihre Existenz bestreitet. Während der Reisende versucht, selbst aus der Wildnis herauszufinden, beginnt er auch mit dem Schicksal dieser in Einsamkeit lebenden Menschen zu hadern und so wird sein Glaube auf eine harte Probe gestellt. (mo)

Kino: „Wilde Maus“, Josef Hader

Ein Mann verliert seinen Job und terrorisiert daraufhin seinen Ex-Chef. Von anfänglicher Sachbeschädigung wächst sein privater Terror sich mit der Zeit zu immer größeren Attacken aus. In der freien Zeit, die der arbeitslose Georg nun tagsüber hat, zimmert er an einer alten Achterbahn. Hader gibt sein Regiedebüt und spielt gleichzeitig auch nach eigenem Drehbuch die Hauptrolle. Dieser wunderbare Film wurde bereits im Februar 2017 auf der 67. Berlinale in Berlin gezeigt, wo er im Wettbewerb ins Rennen um den Goldenen Bären ging. (es)

Kino: „The Happy Film“, Stefan Sagmeister

Stefan Sagmeister lebt in der Stadt seiner Träume, New York, und designt erfolgreich Album-Covers für Jay-Z und die Rolling Stones – sprich, er hat den coolsten Job und sollte sich glücklich schätzen. Doch ihn plagt die Frage, ob da nicht noch mehr ist. Kann man nicht noch ein Stückchen glücklicher sein? Dieser Dokumentarfilm ist ein Experiment. Der Regisseur macht sich selbst zum Versuchskaninchen. Er hüpft in pinkem Hasenkostüm über den Times Square, geht zur Meditation, nimmt Aufputschmittel. Alles Versuche sich selbst hin zum Glücklichsein zu therapieren. (no)

DVD: „The Visit“, Michael Madsen

Der dänische Regisseur Michael Madsen dokumentiert in THE VISIT ein Ereignis, das bisher nicht stattgefunden hat: Die erste Begegnung des Menschen mit intelligentem Leben aus dem All! Seit der Erfindung der Radiowellen wird der Mensch nicht müde Signale in den Weltraum zu senden, um Kontakt mit möglichem Leben im All aufzunehmen. Die Frage für Viele ist nicht „Was passiert, wenn wir Kontakt haben?“ sondern „Wann werden wir den ersten Kontakt haben?“. Madsen entwirft ein unglaubliches Szenario und zeigt auf, vor welche Probleme und Chancen uns eine solch Situation stellen würde. (kn)

Kino: „Die Gabe zu heilen“, Andreas Geiger

Was ist dran, wenn die Heiler behaupten in andere Menschen hinein schauen zu
können? Und wie können sie die richtigen Rückschlüsse ziehen aus körperlicher
Krankheit, biografischen Ereignissen und psychischer Verfassung? Der Film
porträtiert Heiler und ihre Methoden. Mit ihrer tiefen Verbindung zu Ahnen, Natur und
Gott wirken sie bodenständig und vertrauenswürdig. Mit ihrem eigenen Erstaunen
über ihre unerklärlichen Fähigkeiten, bestärken sie auch uns, an das ‚Unfassbare‘
und doch ‚Wirksame’ in unserer Welt zu glauben. (sc)

Kino: „Das Löwenmädchen“, Vibeke Idsøe

In dieser Romanverfilmung wird eine junge Frau aufgrund ihres Gendefekts im Haus versteckt gehalten. Sie ist nämlich am gesamten Körper behaart.Während ihr Vater wichtige Ärzte aus der Hauptstadt kommen lässt, die Evas Krankheit ergründen sollen, erkämpft das Löwenmädchen sich derweil das Recht, zur Schule zu gehen und macht damit seinen ersten Schritt hinaus in die große Welt. Das Löwenmädchen ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans, den der norwegische Autor Erik Fosnes Hansen 2006 veröffentlichte. Der norwegische Filmemacher Vibeke Idsøe übernahm die Regie. (es)

DVD: „Human – Die Menschheit“, Yann Arthus-Bertrand

„Human“ ist ein Film voller Gegensätze. Verarmte Bauern, deren Boden vertrocknet ist, helfen in Mumbai beim Bau von Luxustürmen, die auf jeder Etage über einen Swimmingpool verfügen. Wenn eine verzweifelte Arbeiterin über die Arbeitsbedingungen in einer Textilfabrik in Bangladesch berichtet, wird der Film zur Anklage gegen Globalisierung. Andere Geschichten handeln von der Liebe und vom Glück nicht auf dem Boden schlafen zu müssen. Weil die Interviewpartner direkt in die Kamera blicken, fühlt sich der Zuschauer persönlich angesprochen. (ci)

Kino: „Luca tanzt leise“, Philipp Eichholtz

Luca will nach dunklen Jahren der Depression das Abi schaffen. Ihr kleiner Hund Mata hilft ihr, Motivation und Lebensfreude zu finden. Wann gelingt es eigentlich, dieses „Leben“? Wenn man das Abi schafft? Wenn man weiß, wie man sich krankschreiben lässt? Wenn man den richtigen Typen findet, der kein Arschloch ist? Luca weiß ziemlich gut, wie das ist, wenn Aufstehen, Essen, Anziehen einfach nicht funktionieren. Nach „Liebe mich!, der 2015 als „Bestes Spielfilmdebüt“ nominiert wurde, hat Philipp Eichholtz auch diesen Kinofilm inszeniert. (es)

Kino: „Sieben Minuten nach Mitternacht“, J.A. Bayona

Als der kleine Conor eines Nachts erneut aus einem Albtraum hochschreckt, hat sich
der Baum vor seinem Fenster plötzlich in ein knorriges Monster verwandelt. Dieses
erzählt dem Jungen schließlich drei Geschichten, an deren Ende Conor eine
schwierige Aufgabe bewältigen soll: die Wahrheit erkennen. Der gleichnamige
Roman aus dem Jahr 2011 vom Amerikaner Patrick Ness basiert auf einer Idee der
britischen Autorin Siobhan Dowd. Für die emotionale und bildgewaltige Verfilmung
wurde der Spanier J.A. Bayona“ als Regisseur engagiert. (no)

DVD: „Zwischenleben“, Robert Butler

Die filmische Umsetzung des autobiographischen Weltbestsellers von Shirley MacLaine. Unglaublich offen, ehrlich, teils dramatisch gelingt es dem vielfach ausgezeichneten Hollywood-Star unter der Regie von Robert Butler, ihren eigenen persönlichen Lebensweg zu mehr Glück, Erkenntnis und Bewußtsein nachzuzeichnen. Quasi mitten im Leben, mit damals knapp 50 Jahren beschäftigt sich die Oscar-Preisträgerin in diesem Film (keine Doku) mit den Fragen nach dem Sinn hinter den augenscheinlichen Dingen. Eine Reise nach Peru verändert alles. (am)

DVD: „InnSaei – Die Kraft der Intuition“, Hrund Gunnsteinsdottir

Der Film untersucht die Intuition als das fehlende Glied in der modernen Gesellschaft und zeigt, welche negativen Folgen die Über-Entwicklung unseres analytischen, logischen Gehirns hat und welche Auswirkungen dies auf unser Verhalten und die gesamte Gesellschaft hat. Ohne eine neue Herausbildung von Intuition und Achtsamkeit werden wir die heutigen globalen Herausforderungen nicht bestehen können. (am)

DVD: „Athos – Im Jenseits dieser Welt“, Andreas Martin

Die Halbinsel Athos in Griechenland ist eines der letzten Geheimnisse Europas: Dort leben über 2000 Mönche abgeschieden von der Außenwelt. Der Zugang ist Frauen untersagt, Touristen
sind nicht erwünscht. Nur Arbeiter und Pilger erhalten ein Visum. Genau deshalb fasziniert die Mönchsrepublik Menschen, denen im modernen Leben etwas fehlt. In Zusammenarbeit mit drei Athos-Mönchen entstand mit ATHOS – IM JENSEITS DIESER WELT ein noch nie erzähltes Filmtagebuch. Leitmotiv ist der Weg, den wir Menschen finden und gehen müssen – jeder für sich. (am)

DVD: „Mehr als Liebe“, Nicole Swidler

Mehr als Liebe ist eine positive und Lust machende Einladung, Partnerschaft als spannende Wachstumschance zu begreifen und die eigene Liebes- und Beziehungsfähigkeit zu erweitern. Ein lösungsorientierter, optimistischer und praktischer Film, der konkretes Handwerkszeug bietet, um substanzielle Veränderung und Entwicklung zu bewirken. Vier der derzeit spannendsten international tätigen Paarspezialisten und Beziehungscoachs geben darin Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen. Alle vier sind selbst Langzeitpaare, wissen also, wovon sie reden. (ko)

DVD: „Paulo Coelho – Der Weg des Magiers“, Daniel Augusto

Für Millionen von Lesern weltweit ist er ein Zauberer der Wörter, ein Pilger der Philosophien, ein Geschichtenerzähler, der den Weg zur Selbsterkenntnis wie kein anderer leuchten kann. Der Spielfilm PAULO COELHO DER WEG DES MAGIERS mit Júlio Andrade in der Titelrolle erzählt das bewegte Leben des Autors. Mit über 165 Millionen verkauften Büchern ist Coelho einer der größten Bestsellerautoren aller Zeiten. Seine insgesamt 35 Werke, darunter Der Alchimist , wurden in 80 Sprachen übersetzt und in mehr als 150 Ländern auf der Welt veröffentlicht. (am)

Kino: „Tschik“, Faith Akin

Mit Tschick verfilmte Fatih Akin den gleichnamiger Bestseller von Wolfgang Herrndorf. Darin werden zwei Außenseiter zu Freunden und treten gemeinsam einen Road Trip in die Walachei an. Das Buch wurde in 24 Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011. Die Regie bei der Romanverfilmung von Tschick übernahm zunächst David Wnendt (Kriegerin, Feuchtgebiete), der dann jedoch von Fatih Akin (Gegen die Wand) abgelöst wurde. (es)

Kino: „24 Wochen“, Anne Zohra Berrached

Astrids Welt wird von heute auf morgen vollständig auf den Kopf gestellt, als sie erfährt, dass ihr ungeborenes Kind einen schweren Herzfehler hat und mit Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Zusammen mit ihrem Mann Markus muss sie nun die Entscheidung treffen, ob sie sich im sechsten Monat noch für eine Spätabtreibung entscheidet oder das geistig und körperlich behinderte Kind zur Welt bringt. Am Ende steht ein Entschluss – aber es ist keiner, mit dem Astrid und Markus voll im Reinen sind, so oder so nicht. (gh)

Kino: „Above and Below“, Nicolas Steiner

Mit der Dokumentation „Above and Below“ entführt Filmemacher Nicolas Steiner seine Zuschauer in eine außergewöhnliche Welt verschiedenster Überlebenskünstler am Rande der amerikanischen Gesellschaft. So begleitet er ein Pärchen in die dunklen Kanäle unter der pulsierenden Metropole Las Vegas, wo die beiden nur mit dem Allernötigsten auskommen, und stattet auch einem in einem abgeschiedenen Bunker am staubigen Ende der Welt hausenden Eremiten einen Besuch ab. Zurecht zahlreich ausgezeichnet. Zuletzt mit dem Deutschen Filmpreis.(ki)

Kino: „Das Talent des Genesis Potini“, James Napier Robertson

Der Maori Genesis Potini musste seine Leidenschaft zum Schachspiel vor geraumer Zeit aufgrund einer psychischen Krankheit aufgeben. Doch der ehemalige Champion bekämpft seine Depression und entschließt sich, seiner Heimat etwas zurückzugeben und diejenigen zu unterstützen, die noch weniger als er selbst haben: die Kinder aus ärmlichen Verhältnissen. Voller Tatendrang unterrichtet er seine jungen Schützlinge in der Kunst des Schachs und beweist seinem Umfeld, welche Kraft von dem anspruchsvollen Denksport ausgehen kann. (ki)

Kino: „Nur Fliegen ist schöner“, Bruno Podalydes

Auf zu neuen Ufern ist Michel schon lange nicht mehr unterwegs. Als er auf ein paar Fotos eines Kajaks stößt, das ihn an einen Flugzeugrumpf erinnert, entdeckt er das Paddeln für sich. Mit dem Boot bricht er ohne seine Frau Rachelle zu Wasser auf und findet im Ausflugslokal der Wirtin Laëtitia ihrer Kellnerin Mila eine ideale Basis, um seinem Leben wieder etwas Aufregung zu verleihen. „Das Glück des Augenblicks erlebt man nur, wenn man sich von der Strömung treiben läßt. Doch auch im Kino kann man es finden“ (cinema) (es)

Kino: „Tomorrow“, Cyril Dion

Als die Schauspielerin Mélanie Laurent und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. (ba)

Kino: „Zen for Nothing“, Werner Penzel

In diesem Dokumentarfilm reist die in Bern lebende Schauspielerin Sabine Timoteo nach Japan. Dort verbringt sie einige Monate im kleinen Zen Kloster “Antaiji“. Das an der Westküste gelegene Kloster ist jedoch nicht das Ziel ihrer Reise, sondern deren Anfang. Dort lernt sie wie die japanische Philosophie sich im Alltag widerspiegelt. Inmitten der grünen Wälder des kleinen Ortes bekommt sie Einblicke in den Zen-Buddhismus und lernt das klösterliche Leben kennen.(po)

Kino: „Sieben Göttinnen“, Pan Nalin

Freida lädt ihre besten Jugendfreundinnen zu sich nach Goa und überrascht sie alle mit ihrer bevorstehenden Hochzeit. Doch bevor das Geheimnis um den Bräutigam gelüftet werden kann, wollen die Frauen noch einmal so richtig die Sau rauslassen und angemessen feiern. Während ihrer gemeinsamen Zeiten reden sie über Gott und die Welt und allmählich realisieren sie, dass in einem von Traditionen und Männern dominierten Land ihre Träume irgendwann abhanden gekommen sind. Pläne werden geschmiedet, das zu ändern, aber schon bald werden sie herausgefordert. (ko)

DVD: „Janis: Little Girl Blue“, Amy J. Berg

Janis Joplin war nicht nur eine der einflussreichsten Rockikonen der Welt und eine Göttin des Gesangs. Sie inspirierte auch eine ganze Generation und eroberte neues Terrain für weibliche Rocksängerinnen nach ihr. Neben all ihren turbulenten Liebesaffären und ihrer Drogensucht gab es eine Konstante: Sie war bis zu ihrem herzzerreißenden Tod im Alter von 27 Jahren komplett ihrer Musik ergeben. Regisseurin Amy Berg sieht hinter Janis‘ Rock’n’Roll-Persönlichkeit und enthüllt die sanfte, vertrauensvolle, sensible, aber auch starke Frau hinter der Legende. (am)

 

DVD: „E-Motion“, Frazer Bailey

Es gibt Menschen die trinken ihr gesundes Wasser, sie essen gesund essen, sie treiben Sport, laufen, meditieren und ihr Körper spricht trotzdem immer noch zu Ihnen durch Krankheiten! Woran liegt das? Ist der Kern der Problems etwa Emotionen !? Erfahrungen die im Unterbewusstsein begraben sind, die sich so Ausdruck verleihen? Die moderne Wissenschaft hat erkannt, dass es zu 90% die Altlasten sind, die uns beeinflussen, die unser Leben bestimmen. Ein Film für Menschen die sich selbst verstehen wollen und Ihren Horizont erweitern wollen. (ho)

DVD: „10 Milliarden“, Valentin Thurn

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Mit seinem letzten Film, dem Kino-Erfolg „Taste the Waste“ (2011), löste Valentin Thurn eine intensive Debatte aus, indem er zeigte, welche immensen Mengen an Lebensmitteln auf den Müll wandern. In 10 MILLIARDEN stellt er nun die derzeit drängendsten Fragen der Welternährung in den Mittelpunkt. Auf einer Reise um den Globus entdecken Thurn und sein Team innovative Rettungsmodelle und die kreativen Köpfe hinter den Ideen. (pu)

Kino: „Der kleine Prinz“, Mark Osborne

Das Buch „Der kleine Prinz“, wurde 1943 von Antoine de Saint-Exupéry veröffentlicht. Seine inzwischen weltberühmt gewordene Geschichte mit ihren ikonischen Zeichnungen wurde seitdem auf vielfältiger Weise adaptiert. Für die Neuauflage wollten die kreativen Köpfe etwas Neues ausprobieren und mischten deshalb die Animationsstile: Die Passagen, die dem Kinderbuch entnommen sind, wurden mit dem Stop-Motion-Verfahren animiert, die Zusatzgeschichte des kleinen Mädchens hingegen entfaltet sich als reine Computeranimation. (es)

DVD: „Die Übersinnlichen“, Thomas Schmelzer

Thomas Schmelzer ist nicht nur begeistert von dem Thema, er ist auch ein Profi. Die Auswahl der Interviewpartnern kommen ebenso authentisch und sympathisch rüber wie Thomas selbst, Und genau das ist einer der großen Pluspunkte : Thomas ist bereit, sich in seiner ganz menschlichen Seite zu zeigen. Damit lädt er jeden ein, sich auf seine ganz eigene Suche nach dem zu begeben, was die einen „übersinnlich“, andere aber auch schlicht „wirklich“ nennen. Ein herausragender Film, der dazu beiträgt, dass wir uns und diese Welt völlig neu verstehen und erleben können. (cs)

Kino: „Wie auf Erden“, Kay Pollack

Den Himmel auf Erden hat der Chor des kleinen schwedischen Dorfes zwar nicht gefunden, aber eben doch eine große Portion Glück in der Musik. Doch jedes Glück findet früher oder später sein Ende und niemand bleibt vor Tragödien bewahrt. Und als dann in dem Gotteshaus nicht nur gesungen sondern auch noch getanzt werden soll, ist die schlechte Meinung der konservativen Kirchenmänner diesem Projekt gegenüber sowieso vorprogrammiert. Mit Wie auf Erden setzt der schwedische Regisseur sein erfolgreiches Drama Wie im Himmel aus dem Jahr 2004 ergreifend und dramatischfort. (no)

DVD: „Der Flügelschlag Gottes“, Alexa Kriele

Millionen von Menschen glauben an die Existenz von Engeln. Wer sind diese Engel und gibt es sie wirklich? Was haben sie uns zu sagen? Die Filmemacher versuchen sich objektiv diesen Fragen zu nähern, indem sie Deutschlands bekannteste Engeldolmetscherin Alexa Kriele in ihren Engelstunden besuchen und ganz erstaunliche Erfahrungen machen. Denn den Engeln ist kein Thema fremd. Ob Beziehung, Familie, Fragen zum Dasein der Menschen, Religion, Politik und Wirtschaft es gibt keine Frage, auf die die Engel nicht aus ihrer Perspektive antworten könnten. (ho)

Kino: „Ich bin dann mal weg“, Julia von Heinz

Mit mehr als fünf Millionen verkauften Exemplaren gilt Hape Kerkelings Bestseller als eines der erfolgreichsten deutschen Sachbücher – es stand über 100 Wochen an der Spitze der Bestseller-Liste. Produzent Nico Hofmann sagte dazu: „‚Ich bin dann mal weg‘ ist ein ganz bewegender, sehr persönlicher Stoff. Das Buch hat bei mir vieles angerichtet, da es eine große Ausstrahlung und Kraft besitzt. Hape erzählt von innerer Einkehr – und das mit viel Humor. “ Den Film inszenierte schließlich Julia von Heinz an den Originalschauplätzen in enger Absprache mit Hape Kerkeling. (no)

Kino: „Magie der Moore“, Jan Haft

In spektakulären Bildern stellt MAGIE DER MOORE einen der bekanntesten heimischen Lebensräume vor. In fünf Jahren Drehzeit schuf Regisseur Jan Haft ein schillerndes Kaleidoskop einer einzigartigen Flora und Fauna und zeigt ein sensibles Ökosystem, das es zu schützen gilt. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der Film einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde, voller spannender Gegensätze. Eine erstaunliche Reise zu spektakulären Lebensformen, die auch ganz in unserer Nähe zu finden sind. Wohl einer der besten Naturfilme in diesem Jahr. (re)

DVD: „Microbirth“, Toni Harman

Kaiserschnittgeburten sind oftmals wichtig und lebensrettend. Seit geraumer Zeit läuten einige führende Persönlichkeiten allerdings die Alarmglocken. In den letzten paar Jahren beteiligen sich immer mehr Menschen an diesen Diskussionen, und die neueren Untersuchungen zeichnen ein beunruhigendes Bild, was unsere zukünftige gesundheitliche Entwicklung angeht. Der Film macht auf die Bedeutung aufmerksam, die die Besiedelung des Mikrobioms für alle Babys haben kann, ob sie auf natürliche Weise, oder per Kaiserschnitt auf die Welt kommen. (tr)

DVD: „Unendlich Jetzt“, Roman Pachernegg

„Unser Wunsch war es, einen Film über die Kraft der Gegenwart zu machen und uns dabei gleichzeitig von dieser weitgehend unbekannten und unberechenbaren Kraft leiten zu lassen. Um diesen Wunsch umzusetzen, mussten wir eine neue „Sprache“ lernen – jene der Intuition. Frei von gedanklich vorgefertigten Konzepten, starren Termin- und Drehplänen sowie ohne abgesicherte Finanzierung sollte ein Film entstehen, der seine letztliche Form über eine Orientierung findet, die sich aus dem Gespür für den „richtigen Moment“ ergibt.“ (rp)

Kino: „Kleine Ziege, sturer Bock“, Johannes Fabrick

Mit der Komödie „Kleine Ziege, sturer Bock“ gibt TV-Regisseur Johannes Fabrick sein Kinofilmdebüt. Wotan Wilke Möhring spielt darin einen Elvis-Imitator, der von heute auf morgen erfährt, dass er eine zwölfjährige Tochter hat, die nicht mehr bei ihrer Mutter, sondern bei ihm wohnen will. Es bleibt ihm also nichts anderes übrig, als sie auf eine Reise nach Norwegen mitzunehmen, wohin er einen Schafsbock transportieren muss. Und bald schon ist nicht mehr klar, wer in dem klapprigen Auto eigentlich der sturste Bock von allen ist. (tr)

DVD: „Das Mysterium von Leben und Tod“, Deepak Chopra

Sobald wir unsere Angst vor dem Sterben loslassen, eröffnet sich die Möglichkeit auf ein erfüllteres Leben im Hier und Jetzt. In dieser preisgekrönten Dokumentation begibt sich die amerikanische Anthropologin Dr. Marilyn Schlitz auf eine spannende Reise zu Wissenschaftlern, spirituellen Lehrern, Gesundheitsexperten und Menschen mit Nahtod-Erfahrungen. Das ultimative Mysterium, das auf jeden von uns wartet, wandelt sich so von einem Tabuthema zu einer Quelle von Frieden, Zuversicht und tiefer menschlicher Verbindung. (tr)

DVD: „Der kluge Bauch“, Cécile Denjean

Aufregung schlägt auf den Magen, Verliebte haben Schmetterlinge im Bauch und das vielbeschworene Bauchgefühl hat bei mancher Entscheidung das Sagen. Was der Volksmund fabuliert, besitzt tatsächlich einen wissenschaftlichen Hintergrund: Magen und Darm des Menschen enthalten rund 200 Millionen Nervenzellen. Forscher arbeiten daran, den Dialog zwischen diesen Nervenzellen und dem Gehirn zu entschlüsseln. Der vorliegende Dokumentarfilm beleuchtet die dabei gewonnenen Erkenntnisse und zeigt die damit verbundenen medizinischen Möglichkeiten auf. (tr)

Kino: „Picknick mit Bären“, Ken Kwapis

Ein bekannter Reiseschriftsteller möchte sich nicht in ein langweiliges Rentnerleben verabschieden. Allen Warnungen zum Trotz will er sich ein letztes Mal in ein Abenteuer stürzen und zu Fuß einen 3.500 Kilometer langen Wanderweg quer durch die USA bewältigen. Die Probleme beginnen bereits bei der Suche nach einem geeigneten Wanderpartner. Der einzige, der sich mit ihm auf die Reise machen möchte, ist ausgerechnet ein ehemaliger Alkoholiker, der für das gewagte Vorhaben neben einer schlechten Kondition auch zu viele Kilos mitbringt. (tr)

Kino: „Spirit Berlin“, Kordula Hildebrandt

Der Regisseurin Kordula Hildebrandt und ihrem Team ist es gelungenen einen übergreifenden Spannungsbogen zu schaffen, um die vielfältigen spirituellen Angebote und ihre Akteure so zu verbinden, dass der Zuschauer hautnah miterleben kann wie sich Sinnsuche im heutigen Berlin anfühlt. „Spirit Berlin“ ist die Geschichte eines jungen Schauspielers, der zu sich selbst findet. Ein poetisches Langfilmdebüt von hoher sinnlicher Qualität, mit wunderschönen Aufnahmen und der Musikkomposition von Klangmystiker Mitsch Kohn. (pr)

DVD: „Auf den Spuren der Heilung“, Renate Ingruber

Können Schwerkranke durch paranormale Eingriffe ohne Skalpell gesunden? Wie arbeitet ein Psychater mit einem Medium zusammen? Lässt sich allein durch die innere Bereitschaft ein Heilungsprozess in Gang setzen? Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen begibt sich Renate Ingruber auf eine Reise zu außergewöhnlichen Heilern in aller Welt. Z.B. begleitet sie eine Reisegruppe zu Joao de Deus nach Brasilien und hält vor Ort geistige Operationen mit der Kamera fest. Darüberhinaus spricht sie mit Rüdiger Dahlke und Anselm Grün. (tri)

Kino: „Lügen und andere Wahrheiten“, Vanessa Jopp

Der Film LÜGEN UND ANDERE WAHRHEITEN mit Meret Becker, Thomas Heinze und Florian David Fitz wird ab 11. September 2014 in den deutschen Kinos laufen. LÜGEN ist eine hochkarätig besetzte Gesellschaftskomödie, die unterhaltsam die Themen Yoga/Meditation und Lifestyle verbindet. Man möchte sein Leben bewusst leben und genießen, wenn da nur nicht die kleinen Notlügen im täglichen Einerlei wären. Und wer nimmt es mit der Wahrheit schon so ganz genau? Bei einer penibel geplanten Hochzeit kommt es schließlich zum großen Showdown.  (pa)

Kino: „Everyday Rebellion“, Arash T, Riahi

Der Arabische Frühling, die Occupy-Bewegung oder die spanischen Indignados – so unterschiedlich ihre Hintergründe sind, haben sie doch alle etwas gemeinsam: friedliche, aber dennoch kraftvolle Demonstrationen und kreative Aktivisten, die sich grenzüberschreitend gegenseitig inspirieren. Junge Menschen, die mit innovativen Methoden beweisen, dass der stille Protest immer noch der wirkungsvollste ist. Die Dokumentation nimmt diese gewaltfreien Demokratiebewegungen genauer unter die Lupe und stellt sie einander gegenüber. (ki)

Kino: „Song from the forest“, Michael Obert

Als junger Mann hörte der Amerikaner Louis Sarno im Radio einen Gesang, der ihn nicht mehr losließ. Er folgte den geheimnisvollen Klängen bis in den zentralafrikanischen Regenwald, fand ihren Ursprung bei den Bayaka-Pygmäen, einem Volk aus Jägern und Sammlern – und kam nicht mehr zurück.
Mit einer Bayaka-Frau hat er einen Sohn, den 13-jährigen Pygmäenjungen Samedi. Als Baby war Samedi schwer krank und lag im Sterben. Louis hielt ihn die ganze Nacht und versprach ihm: “Wenn du überlebst, zeige ich dir eines Tages die Welt, aus der ich gekommen bin.” (ka)

Kino: „Good Luck Finding Yourself“, Severin Winzenburg

In der letzten Phase ihres Lebens sucht eine beeindruckende Frau das, was unsterblich ist. Im Rahmen einer ungewöhnlichen Indienreise – Jutta Winkelmanns ganz persönliche „Stunde Null“ – erzählt GOOD LUCK FINDING YOURSELF vom nahen Ende, einem mutigen Anfang, radikalen Entschlüssen und bewegenden Beziehungen. Ein junger Regisseur, der seine Mutter begleitet, ihre Weggefährtinnen Christa Ritter und Brigitte Streubel sowie Rainer Langhans, der als ihr spiritueller Mentor dabei ist, begeben sich auf die Suche nach heilenden Erfahrungen. (pe)

Kino: „Who cares?“, Mara Mourão

Die Dokumentation beleuchtet die Initiativen von Sozialunternehmern in sieben Ländern. Außerdem stellt sie die Menschen dahinter vor und zeigt, dass soziale Projekte auch mit den einfachsten Mitteln umgesetzt werden können. (ki)

DVD: „Sieben Schritte zum Aufwachen“, Christian Meyer

Die DVD zeigt Christian Meyer während der Arbeit mit seinen Schülern, Ausschnitte aus den Seminaren zum Familienstellen, dem Enneagram, der Körperarbeit, den Bewusstseins- und Achtsamkeitsübungen und vielem mehr. (ka)

DVD: „Ein Jahr in den Wolken“, Public Inside

In dieser bildgewaltigen und einzigartigen Dokumentation führt die Reise hoch in die Berge und über die Wolken Taiwans zu dem kleinen Ort Smangus, in dem der Tayal-Stamm lebt. Noch vor zwanzig Jahren waren sie der ärmste Stamm des Landes. Doch dann hatte der Häuptling des Dorfes eine Vision, wie Bäume das Überleben des Stammes sichern könnten. In der Umgebung fanden die Bewohner einen Wald voller Zypressen, der ihr Leben grundlegend verändern sollte: Diese besonderen Bäume haben die Region in ein blühendes Öko-Tourismus-Zentrum verwandelt . (pr)

KINO: „Population Boom“, Werner Bote, Thimfilm

Ein bekanntes Horrorszenario: 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel – eine Folge der Überbevölkerung? Wer behauptet eigentlich, dass die Welt übervölkert ist? Und wer von uns ist zuviel? Nach dem großen Kinoerfolg von „Plastic Planet“ bereist der neugierige Dokumentarist Werner Boote fünf Kontinente und untersucht für POPULATION BOOM ein jahrzehntelang festgefahrenes Weltbild. Für ihn stellt sich eine völlig andere Frage: Wer oder was treibt dieses Katastrophenszenario an? (erd)

Kino: „Planet Deutschland“, Stefan Schneider, ab 7. August

Flusspferde am Rhein, Elefanten und zwei Meter lange Tausendfüßler in deutschen Wäldern oder Mammutherden in einer weiten Steppe, die heute am Grund der Nordsee liegt – das alles ist Deutschland! Unsere Reise führt uns durch ein ungeheuer vielfältiges Land: von den höchsten Gipfeln der schneebedeckten Alpen bis zu den Weiten der rauen Nordsee, von den Kratern der Eifel bis in das verwunschene Flusslabyrinth des Spreewaldes. Wir fördern die Überreste tropischer Wälder zu Tage und stoßen bei Heidelberg auf den ersten Deutschen. (pi)

DVD: „Das Geheimnis der Bäume“, Luc Jacquet (Gewinner Cosmic Cine Festival)

Das Geheimnis der Bäume wird der französische Botaniker Francis Hallé wohl in seinem Leben nicht ganz entschlüsseln, aber viele ihrer Eigenschaften beleuchtet der Film, der den tropischen Regenwald zu seinen Schauplätzen macht. Baumriesen, die tausend Jahre alt werden, sind natürlich imposant, doch den Wald als Respekt gebietenden Organismus zu vermitteln, das sei mit Bildern nicht einfach, erklärt der vielfach preisgekrönte Dokumentarfilmer: „Die Bäume so zu zeigen, dass ein Zuschauer sie erfassen kann, das war für mich das Allerschwierigste.“ (hol)

DVD: „The human scale“, Andreas Daalsgard

Für den dänischen Architekten und Stadtplaner Jan Gehl ist der Mensch das Maß der Dinge. Seit über vier Jahrzehnten beschäftigt er sich mit dem Verhältnis von gebauter Umwelt und der Lebensqualität der Stadtbewohner. Ausgehend von den Visionen und Arbeiten Gehls spürt der Film der Frage nach, was passiert, wenn die Menschen in den Mittelpunkt städteplanerischer Entwürfe rücken. Leuchtende Beispiele gibt es einige, wie z.B. die längste Fußgängerzone der Welt in Kopenhagen oder die Innenstadt von Melbourne. (gh)

DVD: „The Cure – Der Schlüssel zur Heilung“, David Scharps, Trinity

Unser Körper ist darauf ausgelegt gesund und vital zu bleiben. Warum ist dann unsere Lebenserwartung in den letzten Jahren erstmals gesunken? Ganzheitsmediziner sind sich heute darüber einig, dass wir die wohl wichtigste Quelle für Wohlbefinden und ein langes Leben bisher unterschätzt haben – unsere Emotionen. Dieser ermutigende Film zeigt, dass weit mehr als genetische Faktoren, eine gesunde Ernährung oder Bewegung sind es unsere ungelösten seelische Konflikte, die darüber bestimmen, ob wir gesund bleiben oder krank werden. (sco)

Kino: „Schoßgebete“, Sönke Wortmann, ab 18.9.

Die erste Verfilmung eines Charlotte Roche Romans (Feuchtgebiete) war, entgegen einiger Befürchtungen, ziemlich gut gelungen. Im Herbst kommt nun die Verfilmung des zweiten Roche Romans in die Kinos. Sönke Wortmann hat sich den pikanten Stoff einer neurotischen Mutter vorgenommen und mit Jürgen Vogel in der männlichen Hauptrolle gleich einen weiteren Coup gelandet. Den haut auch so schnell nichts um. Sagt er zumindest im Film, der kaum irgendwelche Tabus auslässt und sich dabei sensibel zwischen Drama und Komödie bewegt. (vgh)

DVD: „Jung und schön“, François Ozon

In seinem erotischen Meisterwerk erzählt François Ozon vom sexuellen Erwachen eines jungen Mädchens, das sich über moralische Grenzen hinwegsetzt und eine neue Welt entdeckt. Das französische Supermodel Marine Vacth brilliert in ihrer ersten Hauptrolle als jugendliche Ausgabe einer Belle de Jour mit einer überzeugenden Mischung aus Verletzlichkeit und Willensstärke. An ihrer Seite agieren Géraldine Pailhas und Frédéric Pierrot als besorgte Eltern sowie Charlotte Rampling mit einem beeindruckenden Gastauftritt. (ga)

Kino: „Suzanne“, Katell Quillevere

Suzanne und Maria sind zwei Schwestern, die zusammen durch dick und dünn gehen. Obwohl ihre Mutter früh verstarb, verbrachten sie mit ihrem liebevollen Vater Nicolas eine glückliche Kindheit und haben sich eine gemeinsame Familienidylle aufgebaut. Selbst als Suzanne überraschend schwanger wird, hält die Familie Merevsky zusammen und nehmen den kleinen Charlie als weiteres Familienmitglied in ihrer Mitte auf. Dann aber verliebt sich Suzanne in Julien. Der Draufgänger denkt gar nicht daran, sich mit dem Mädchen im Schoß ihrer Familie niederzulassen. (es)

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