AURA – Magazin

Suedostbayerns groesstes Anzeigenmagazin fuer ganzheitliches Denken, Fuehlen und Handeln

Editorials

Vismay Georg HuberEditorial 1/17

Liebe Leser/Innen !
Jetzt ist also schon wieder ein Jahr vorüber. Unglaublich in welchem Tempo die Zeit voranschreitet. Bald geht sogar dieses Jahrzehnt seinem Ende zu und vielen Menschen wird bei dem Gedanken leicht schwindelig, wohin es diese Menschheit und dieses Erdenschiff treiben könnte in den nächsten Jahren. Nur gut, dass es mindestens immer genauso viel Gründe gibt mit Zuversicht oder mit Ängstlichkeit in die Zukunft zu blicken. Und wer sich schon ein wenig von der Dualität gelöst hat, darf gleichzeitig sowohl optimistisch als auch pessimistisch sein. Die Dummheit auf diesem Planeten scheint allerdings weiterhin grenzenlos zu sein. Aber auch sie bleibt eingebunden in ein liebendes, schwingendes und noch viel unendlicheres Universum. Oder ist das alles einfach der Rest eines riesigen, schwarzen Loches und wir sind wirklich hier auf uns allein gestellt, weil da sonst nichts ist da draussen. Ausser dieser staunenswerten Ordnung, die es offenbar mit jedem Chaos aufnimmt. Wir müssen über uns selbst hinauswachsen. Soviel steht fest. Das wird uns jetzt nicht erspart bleiben. Und wir tun ein Gutes daran gleichzeitig erdig, sinnlich und humorvoll zu bleiben. Zu Beginn des vergangenen Jahres erreichte mich der eindringliche Satz, daß man jetzt im Einklang mit den kosmischen Gesetzen gut durch jedes Chaos surfen könne. Wenn man allerdings diesen Flow verleugnet oder ignoriert, dann lassen sich Zusammenstösse, leidvolle Erfahrungen oder unangenehme Herausforderungen nicht länger vermeiden. Aber schon allein die Frage, welche universellen Gesetze das denn nun konkret sein sollen und welche dieser Regeln für wen gelten in dieser bewegten Zeit, läßt schon wieder einen Schwall neuer Fragen und Gedanken auftauchen, so dass eigentlich nur der Weg auf das wartende Meditationskissen einigermaßen verlässlich ist. Und was ist sonst noch ziemlich sicher? Das Lachen eines kleinen Kindes wenn man es liebevoll kitzelt. Das Gefrieren der Scheiben bei Minusgraden. Oder eben der Tod. Auch einer dieser großen Lehrmeister im vergangenen Jahr. Soviele Menschen die mich inspiriert und begleitet haben, sind gegangen in den letzten Monaten. Und mittendrin der eigene Vater. Und wieder gleichzeitig dieses unendliche Chaos mit dem uns so etwas konfrontiert, gemixt mit einer Ordnung, Dankbarkeit und Stimmigkeit, dass wir gar nicht mehr genau wissen aus welcher tief berührten Ecke unseres Inneren denn nun diese Tränen eigentlich kommen. Dieser Schmerz des Verlustes und gleichzeitig dieser stillle, dankbare, innere Frieden. Und das Leben geht weiter. Fast schon banal im Vergleich, dass es auch Bowie, Prince, Ali und Leonard Cohen erwischt hat im letzten Jahr. Bei Bowie haben mich die anschließenden Trauerfeiern berührt, bei denen viele Menschen seine Lieder gesungen haben. Natürlich ging Prince viel zu früh und bei Ali konnte ich auch die Tränen nicht verleugnen, die da fließen wollten, weil er schließlich der Größte war und ich mit dem Vater damals mitten in der Nacht vor dem Fernseher sitzen durfte. Den Vogel aber schoss Leonard Cohen ab. Bringt der einfach ein Album heraus, wo er sich in fast jedem Stück verabschiedet und dann tritt er tatsächlich vierzehn Tage später aus dem Leben als ob dies das Natürlichste und Normalste auf der ganzen Welt wäre. Was es offensichtlich ja auch ist. Und immer wieder hinterlässt uns dieser unverschämte Tod auf eine Weise, dass wir bei aller Selbsterfahrung in seinem Angesicht ziemlich alt aussehen. Wohin auch immer diese Reise geht, jetzt ist erst mal Winter und draussen ist nachts nicht viel mehr zu holen ausser einem Schnupfen und dem sicheren Tod, auch wenn jetzt 1000 Rauhnacht Esoteriker einstimmig protestieren werden. Es stimmt ja immer beides. Oder meistens zumindest. Und die Wahrscheinlichkeit eines nächsten Frühlings liegt statistisch gesehen ziemlich hoch. Alles zu seiner Zeit also weiterhin. Und das Wichtigste zuerst.
Ein glückliches und zufriedenes Neues Jahr wünscht
Vismay Georg Huber


Editorial 4/16

Liebe Leser/Innen !
Vor kurzem landete ich bei Arte und es lief gerade die legendäre Balkonszene von „Das Leben des Brain“, in der er so treffend zu seinen Anhängern sprach: „Ihr seid alle Individuen und jeder sollte es für sich selbst rausfinden!“ Das Volk plapperte natürlich alles Wort für Wort nach und erwartete weitere Weisheiten. Wäre da nur nicht die Mutter von Brain gewesen: „Er ist nicht der Messias und jetzt verpisst euch!!!“ George Harrison wurde einst in einem Interview gefragt, warum er denn die Finanzierung dieses blasphemischen Meisterwerks gerettet hätte und er sagte darauf nur: „weil er den Film sehen wollte…“ Der Ex-Beatle war neben Steve Jobs einer von vielen Prominenten, die damals die „Autobiographie eines Yogi“ von Paramahansa Yogananda lasen und von diesem Buch als eine der größten, spirituellen Offenbarungen ihres Lebens schwärmten. Auf den ersten Blick haben natürlich „Das Leben des Brain“ und Yogananda rein gar nichts miteinander zu tun. Bis auf den Bezugspunkt bei George Harrison und dass es sich um eine hervorragende, zeitlose Arbeit im jeweiligen Genre handelt. Ich selbst liebe beides und habe mich vor ein paar Tagen voller Vorfreude in die Recherche der ‚Bücher und Film Vorausschau‘ für den Herbst 2016 gestürzt. Leider sprach mich dabei, bis auf ein paar Ausnahmen, weder als Redakteur, noch als Leser oder als Cineast kaum etwas an. Wo sind die mutigen Regisseure? Wo sind die glaubwürdigen Yogis und die kreativen Autoren mit ihren wundersamen Geschichten? Ein befreundeter Drehbuchautor schilderte mir kürzlich das Dilemma des deutschen Fernsehens, Kinos und Buchmarktes, nämlich dass offenbar ein absoluter Mangel an hochwertigen, kreativen Material auf dem Markt herrscht. Und natürlich ebenso der künstlerische Mut und die kreative Hingabe von Verlagen und Redaktionen den richtigen Stoff aufzustöbern und rauszubringen. Früher kamen die besten Sachen des Jahres im Herbst zum Vorschein. Schließlich gehen die Leute wieder mehr ins Kino wenn’s früher dunkel wird oder greifen zur DVD. Ausserdem steht natürlich auch wieder eine Buchmesse vor der Tür. Dieses Jahr erscheint immerhin ein neuer Kalender von Veit Lindau und ein paar Bücher über Bäume, Weizen und den menschlichen Darm, weil das eben schon so gut funktioniert hatte. Gewöhnlich reichten für so eine AURA Ausgabe im Herbst zwei Seiten Buchtipps kaum. Wo wir doch immer so stolz und überzeugt waren, die besonderen Perlen rauszufischen und unseren Lesern präsentieren zu können. (Ich lasse mich bis Weihnachten gern noch vom Gegenteil überzeugen und liefere die Extra Seite dann nach.) Inzwischen greife ich in den letzten Sommertagen gerne zu bewährten Perlen, wie beispielsweise „Die Kunst stillzusitzen“ von Tim Parks aus dem Jahr 2010. Da erzählt jemand eine authentische Geschichte, kann hervorragend schreiben und die spirituelle Offenbarung und Heilung dieses wunderbaren, kranken Skeptikers wird auf eine Weise geschildert, dass es ein echter Genuss zum Lesen ist. Warum gibt es nicht mehr solchen Stoff? Wo sind die mutigen, kreativen Genies und die weitsichtigen Redaktionen und Verlage zu Beginn eines Zeitalters, von dem prophezeit wurde, daß jeder ein potentieller Hemingway, ein Yogananda oder ein George Harrison sein könnte? Ich persönlich freue mich auf „Tschik“, inszeniert von Faith Akin und das neue Buch von Wilfried Nelles. Ausserdem erwarte ich eine kreative Transformation in diesem Land. Und zwar jetzt sofort !
Einen goldenen und inspirierenden Herbst 2016 wünscht
Vismay Georg Huber


Editorial 3/16

Liebe Leser/Innen !
Es ist weder spirituell noch besonders nett, aber ich mag einfach keine Mountain Biker. Sie machen mich sogar aggressiv. Im Naturschutzgebiet rund um den Geigelstein stellt diese Gattung mittlerweile sogar die größte Gefahr für das empfindliche Öko System dar. In seiner raubtierähnlichen Gier radelt der Mountain Biker nämlich sogar nachts mit einer Lampe auf dem Kopf in Richtung Gipfel. Sämtliche Tiere werden vom Licht, vom Radl und natürlich von den Schwingungen dieser seltsamen Sportler in die Flucht geschlagen und finden teilweise dadurch nicht mehr in ihren natürlichen Lebensraum- und rhytmus zurück. Das ist dem Mountain Biker aber völlig egal, denn er muss einfach losradeln zu jeder Tag- und Nachtzeit, so wie der Bua seinerzeit auf den Watzmann hinauf musste (der ist dann aber wenigstens runtergefallen). Unsere Berglandschaft ist mit das Beste, was wir hier in Bayern haben. Wenn es um Entschleunigung, Balance oder Rückverbindung geht, gibt es nichts Effektiveres als eine Bergwanderung bzw. den Aufenthalt in der freien Natur. Wenn es da nur nicht diese Aliens auf zwei Rädern gäbe. Selbst die Kleidung dieser merkwürdigen Spezies läßt darauf schliessen, dass wir es höchstwahrscheinlich mit Wesen zu tun haben, die nicht ganz von dieser Welt sind. Ich glaube einfach nicht, dass diese Biker ein wirkliches Gespür für die Natur haben. Wer einmal mehrere Tage zu Fuss in Ruhe und Achtsamkeit draussen verbracht hat, weiss genau um, dass man mehr und mehr mit der Weisheit, dem Tempo und der Sprache der Natur vertraut wird. Ganz von selbst verbindet sich der menschliche Körper mit seiner natürlichen Basis. Es gibt nichts besseres für das erste Chakra. Leider ist diese Erfahrung auf konventionellen Wegen im Voralpengebiet kaum noch möglich, denn kaum findet der Wanderer einen Zugang zu innerem Frieden, heiterer Gelassenheit und einer größeren Vision, schon kommt wieder so eine Horde von damischen Radlern daher. Genauso wenig richtiges Gespür wie ich den meisten Mountain Bikern für die Weisheit und die Empfindsamkeit der Natur zutraue, bringt leider der gewöhnliche Mensch für die Möglichkeit auf, dass das Öko System unseres geliebten Planeten tatsächlich kippen könnte in den nächsten Jahren. Ich gebe Hagen Rether absolut recht, wenn er sagt, dass die aktuellen Probleme mit Flüchtlingen, Terrorismus und rechter Politik ein absoluter Witz gegen das ist, was auf uns zukommen könnte. Für eine Flüchtlingskrise im bisherigen Ausmaß, sagt Herr Rether, braucht man lediglich Geld, die richtigen Leute und eine gute Organisation. Und dass die jährlichen Kosten dafür etwa so hoch sind, wie in Deutschland an Katzenfutter ausgegeben wird, das sagt er auch. Wenn in einer Wirtschaftskrise dringend mal eine Bank gerettet werden muss, steht ohne Probleme sofort das zigfache davon zur Verfügung. Ganz Europa kriegt Paranoia, dass sich plötzlich wirklich etwas ändern könnte im normalen, westlichen Wahnsinn. Doch wer diesen Muskel der Veränderung und Nächstenliebe jetzt nicht trainiert, wird bei einer wirklichen Krise, die ganz andere gewaltige Umbrüche hervorrufen könnte, ziemlich alt aussehen. Wir müssen die Zeichen hören und fühlen können, durch die wir erfahren was es zur richtigen Zeit zu erkennen, zu tun und zu lassen gibt. Wenn der westliche Mensch in seinem inneren Stress und seiner Konsumspirale bleibt, erfasst er diese Zeichen ebenso wenig wie der dumme, unvernünftige, nächtliche Strampler am Geigelstein.
Einen wunderbaren Sommer wünscht
Vismay Georg Huber


Editorial 1/16
Liebe Leser/Innen !
In diesem neuen Jahr feiert das AURA Magazin sein 25 igstes Jubiläum. Wirklich wahr, schon ein Vierteljahrhundert erscheint die AURA alle drei Monate hier im schönen Südosten. Das ist eine Kontinuität, die mir, in der Rückschau auf mein eigenes Leben, nicht immer ganz eigen war. Neulich habe ich, in einem chronologischen Anfall, beispielsweise über 25 Wohnungsumzüge gezählt. Gottseidank wurde dies mit den Jahren und dank eines Jungfrau Aszendenten in letzter Zeit sehr viel ruhiger und gemäßigter. Aber sei’s drum: In diesem Jubiläumsjahr haben wir uns einiges vorgenommen. Ein großes Fest wird es geben, eine riesige Verlosung und natürlich eine angemessene Rückschau. Über all dies informieren wir Sie gerne in den nächsten AURA Ausgaben. Bleiben Sie also bitte weiterhin dran! Natürlich werde ich oft gefragt wie alles begann und wie ich auf diese Idee gekommen bin. Dann muss ich immer erst kurz nachchecken, welche Version ich jetzt zum Besten gebe. Die ganz Kurze? Die etwas Längere? Die Philosophische? Die Geschäftliche? Oder womöglich die ganz Persönliche. Es begann nämlich eigentlich mit einem scheußlichen Liebeskummer wegen meiner damaligen, untreuen Freundin. Da konnte eines Morgens nur ein ausgedehnter Spaziergang in der Natur helfen. Nach der Hälfte des Weges hatte sich der Frust gedanklich und emotional für diesen Tag dann ein wenig ausgetobt und es offenbarten sich plötzlich Schritt für Schritt aus dem Nichts heraus ganz neue Ideen für ein interessantes Projekt (Seminare, Verlag etc.). Die Bilder und Ideen, die da in mich einströmten, wollten gar nicht mehr aufhören. Ich war plötzlich nicht mehr frustriert, sondern völlig berauscht von den neuen Möglichkeiten. Und es fühlte sich nicht nur möglich, sondern auch noch richtig gut an. Sollte ich nach so vielen Jahren endlich wirklich „mein Ding“ machen? War es die Art von Tätigkeit, mit der ich meinen Lebensunterhalt verdienen und mich dabei kreativ und schöpferisch entfalten konnte? Ich war überaus beflügelt und inspiriert und so fühlte ich mich am Ende des Spaziergangs enthusiastisch, kraftvoll und voller Tatendrang, obwohl ich zuvor noch am liebsten gestorben wäre vor lauter Kummer. So kann’s gehen. Alles hat eben seine zwei Seiten. Und an diesem Tag, der so grausig begonnen hatte, waren es eben die beiden Seiten des Hofstetter Sees. Natürlich verschwendete ich in den kommenden Stunden keinen frustrierten Gedanken mehr an die untreue Freundin. Irgendwie war ich mit einer Energie in Kontakt gekommen, die für diese Momente größer war als der ganze emotionale Schnickschnack. Es verging noch ein wenig Zeit, in der ich mich fortbildete und diverse Erfahrungen sammelte, bevor ich im Mai 1991, kurz nach der Geburt meines Sohnes Andro und meiner Premiere als Seminarleiter, den AURA-Verlag bei der Gemeinde Rott am Inn anmeldete. Schließlich war es dann auch bald soweit, daß die erste Ausgabe, mit bescheidenen 24 Seiten und einer Startauflage von 5.000 Exemplaren erscheinen konnte. Vom Titelbild der ersten AURA strahlte ein kleines Baby. Ach ja, dieser tolle Kerl wird auch bald 25 Jahre alt. Nicht zu fassen irgendwie. Jetzt wurde es doch ziemlich persönlich. Aber sei’s drum…!

Ein gesundes und glückliches Neues Jahr wünscht
Vismay Georg Huber


EDITORIAL 4/14

Liebe Leser/Innen !

Zur Zeit fasziniert mich am allermeisten die Dreifaltigkeit von Licht, Klang und Liebe. Jede dieser Qualitäten hat es verdient unter die Top 3 der kosmischen Casting-Show gewählt zu werden. Tage an denen ich ausreichend Licht, Liebe und Klang in meinem Leben habe, sind sehr gute Tage. Manchmal musste ich allerdings bei Einladungen zu Singkreisen schon scherzhaft mit dem Spruch abwinken, daß ich eine unheilbare Mantra Allergie hätte, die, das sei am Rande erwähnt, lediglich von einer panischen Kreistanz-Aversion übertrumpft werden kann. Absurderweise habe ich in einer solchen Mantra & Kreistanz Runde meine Frau kennengelernt, fällt mir grade ein. Doch ich schweife ab. Auch wenn ich nach wie vor keine Gänsehaut bei vielen indischen Mantren bekomme, sondern diese klangliche Erregung immer wieder den Stimmen von manchen skandinavischen Sängerinnen vorbehalten bleibt. (Z.B. Susanne Sundfor „The Brothel), werde ich beim Zitat des Mantra-Experten Thomas Ashley Farrand (1940-2010) hellhörig, in dem er schreibt: „Wenn wir ein Sanskritmantra rezitieren, erhöhen wir die Leistungsfähigkeit der Chakras. Es ist so, als könnte eine 25 Watt Glühbirne plötzlich 50, 100 oder 1000 Watt leisten.“ Oder wenn Hannes Sprado (Autor von „Der Klang des Weltalls“) im gleichen Atemzug erwähnt: „Viele Kulturen glauben, dass diese vier Klänge (A, U, O und I) den Urklang des Universums erfassen, dass sie die Verbindung herstellen zwischen dem Kosmos und uns.“ Das klingt in der Theorie schon ziemlich abgefahren. Aber wenn man dann beginnt mit Tönen, Klängen und Stimme zu experimentieren und feststellt, dass es sich auch genauso anfühlt, dann beginnt schon ein andächtiges Staunen über die Möglichkeiten und das Potential das der Klang uns schenkt. Verbunden mit der Frequenz von Liebe und Licht, ist dieses Experimentieren, Praktizieren und Integrieren der reinste kosmische Luxus. Alles ist Schwingung, sagen die Physiker, die Metaphysiker, die Esoteriker u.v.a. Das ganze Universum ist durchdrungen von Licht, von Klang und von Liebe. Die Astronomen sagen auch, dass das Universum vermutlich zum größten Teil völlig leer und still sei. Die Mystiker sagen, dass alle guten Dinge und die Essenz unserer Natur aus der Stille kommen. Licht, Klang und Liebe kommen auch aus dieser Stille, kreieren und verwandeln Welten, Depressionen, Chakren, Montage, menschliche Körper, Planeten und Galaxien und lösen sich wieder auf in endloser Weite und Leere. Über die nicht gesprochen oder geschrieben werden kann. Licht ist Information und Liebe gibt dem Ganzen einen Sinn. Das ist praktisch, denn es muss nicht mehr endlos und intellektuell nach Sinn und Information gesucht werden. Es genügt sich zu öffnen, zu lieben und nicht mit seinen inneren Reichtümern zu geizen. Dieses Leben ist ein großes Geschenk. Machen wir was daraus! Das sagt Lucy – im gleichnamigen Film – und Jesus Christus sagt das auch.
In diesem Sinne darf es jetzt Herbst werden….
Vismay Georg Huber

EDITORIAL 3/14

Liebe Leser/Innen !

Anfang der 90er Jahre legte mir ein spiritueller Lehrer nahe, doch etwas achtsamer mit Computern umzugehen. Ich kann mich noch deutlich erinnern wie er sagte: „Am allerbesten ist es den PC als Werkzeug zu betrachten. Man benutzt ihn wenn man ihn braucht – und anschließend schaltet man ihn wieder aus. So wie man einen Hammer auch wieder in den Werkzeugkasten legt, nachdem man den Nagel in die Wand geschlagen hat.“ Er wies eindringlich darauf hin, dass zuviel Zeit vorm Bildschirm das Gehirn und das Nervensystem negativ verändern und sogar die feinen inneren Kanäle schädigen könnten. Das waren aber auch noch wirklich sehr strahlungsaktive Bildschirme damals. Dass darüber hinaus zusätzliche merkwürdige Frequenzen aus der PC Welt in mein System eindringen würden, hatte ich damals auch schon bei John C. Lilly, dem genialen Gehirnforscher und Delphinexperten, gelesen. Lilly ging sogar soweit, dass es sich bei den Halbleiterzellen-Phänomenen um Wesenheiten handle, die sich verselbständigen, von unserer täglichen Aufmerksamkeit genährt werden und nichts wirklich gutes mit uns im Sinne haben. Seine ungewöhnlichen Aufzeichnungen zu diesem Thema stammen aus den 70iger Jahre, einer Zeit als die Herren Steve Jobs und Bill Gates, euphorisiert von den neuen Möglichkeiten, noch in irgendwelchen Garagen tüftelten und das heutige Internet gerade mal Science Fiction war. Beide Warnungen stammen also aus einer Zeit bevor das Netz unseren ganzen Alltag, unsere Kommunikation, unsere Gewohnheiten, unsere Beziehungen und unser Leben verändern würde. Wenn ich mir heute vergegenwärtige wie viel Zeit und Energie wir diesen Maschinen widmen, erinnere ich mich, mit einem kühlen Schauer, an die warnenden Worte von Lilly und meinem Lehrer. Natürlich sind die neue Technologien und Möglichkeiten auch ein Segen für die Menschheit. Keine Frage. Aber manchmal beschleicht mich so ein eigenartiges Gefühl, dass wir gar nicht wirklich wissen, welche Energien wir, zusätzlich zur elektromagnetischen Strahlung, noch in unser System lassen beim üblichen, übermäßigen Gebrauch dieser Geräte. Womöglich sind wir grade noch von einem spirituellen Austausch auf Momanda inspiriert und gleichzeitig erreichen uns ganz andere, subtile, unbewußte Frequenzen, die eigentlich gar nichts mit uns zu tun haben. Wie also lernen wir den bewussten Umgang mit einer Technologie, die wir letztlich gar nicht begreifen können? Ein guter Anfang ist es, den PC und das Internet als ein unglaubliches, praktisches Werkzeug zu betrachten, welches unseren wirklichen inneren Absichten und Bedürfnissen dienen kann. Dabei ist es praktisch sich täglich über diese Absichten im Klaren zu sein und der Maschine, nach getaner bewusster Aktion, den Saft abzudrehen. Naheliegend dabei ein Osho Zitat zu missbrauchen: Der PC und das Internet sind nämlich auch ein hervorragender Diener und ein miserabler Herr. Genau wie unser menschlicher Verstand.

Einen schönen Sommer mit viel Zeit in der freien Natur wünscht

Vismay Georg Huber


EDITORIAL 1/14

Liebe Leser/Innen !

Ein schwarzes Einhorn zu sehen bringt Glück, weil sich diese fabelhaften, scheuen Wesen so selten sichtbar machen. Der Schornsteinfeger bringt Glück, weil er den Kamin sauber macht und von dort bekanntlich die Fabel- und Geistwesen ins Haus kommen. Die Menschen kommen in der Regel durch die Tür. Hier in Bayern, einem alten Brauch zufolge, auch manchmal durch’s Fenster. Aber das brachte nicht immer Glück, sondern häufig auch eine ungewollte Schwangerschaft. Eine meiner Glücksquellen ist mein kleiner Sohn Luca, der weder durch’s Fenster noch ungewollt zu uns kam. Natürlich ist ein Sinn des Lebens dass wir lernen glücklich zu sein. Manchmal mehr ‚lernen’, manchmal mehr ‚Sein’ und manchmal mehr ‚Glück’. Das wechselt sich auch gern mal ab. Mich macht gute Musik glücklich. Im Augenblick die neue CD von Nana Vasconcelos. Und manchmal mache ich andere Menschen mit Musik glücklich. Im besten Falle schwingt man miteinander in einer Frequenz der Ekstase. Ein paar Mal hatte ich auch im letzten Jahr wieder das Glück in dieser segensreichen Frequenz zu landen. Manchmal geschah es durch bewusste Absicht und ein paar Mal überraschend. Die alten Schamanen und Tantriker verstanden sich als Hüter dieser Frequenz und konnten dort nach Belieben aus und eingehen. Für mich ist es ein Glück von diesem Ort zu wissen und manchmal bewusst, ein anderes Mal durch Gnade oder eine gute Laune der Götter darin staunend baden zu können wie ein vergnügter Fisch im Ozean. Apropos Wasser! Das Entzücken eines tiefen Loslassens und stille Glückseligkeit sind besonders bei einer Entspannung im Wasser gut zu empfangen. Deshalb sehen Wale und Delphine auch oft so fröhlich und chillig aus. Ein Glück ist es auch, dass Delphine in Indien seit kurzem gesetzlich die gleichen Rechte auf Freiheit und Unversehrtheit zustehen wie den Menschen. Oder dass etwas über den Schutz der Hebammen im Koalitionsvertrag steht. Es gibt also durchaus auch gute Nachrichten. Kürzlich telefonierte ich mit einem befreundeten Astrologen und wir unterhielten uns über die schwierigen Konstellationen dieser Zeit. Zum Schluss des Gesprächs sagte er mit freundlicher und ruhiger Stimme, dass er trotz allem sehr optimistisch sei. Auch wenn es vielleicht etwas naiv klingt, haben seine Worte an diesem Tag durchaus zu meinem Glücksgefühl beigetragen. Ein anderes Mal ist es ein toller Film wie z.B. „Fack ju Göthe“ oder ein gutes Buch von Wolf Dieter Storl. Dann wieder ein unerwartetes Lächeln. Weiche Haut. Hunde und Katzen. Gutes Essen und Rotwein dazu. Ein guter Job. Ein schönes Tor von Arjen Robben. Ein gesunder Körper. Die Stille am Morgen. Kraftvolle Seminare. Ziemlich beste Freunde. Dieser Moment. Hierzulande jammert und klagt man nämlich gerne auf sehr hohem Niveau. Der erste Schritt für ein besseres Leben liegt aber immer in der Wertschätzung und Dankbarkeit für das naheliegende Glück vor unseren Füßen. Meistens genügt schon ein bisschen Offenheit. Man ist schließlich nie so glücklich oder unglücklich wie man denkt.

Ein glückliches und zufriedenes Neues Jahr wünscht

Vismay Georg Huber


Editorial AURA 4/12

Editorial AURA 3/12

Editorial AURA 2/12

Editorial AURA 1/12

Editorial AURA 4/11

Editorial AURA 3/11

Editorial AURA 2/11

Editorial AURA 1/11

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Editorial AURA 3/10

Editorial AURA 2/10

Editorial AURA 1/10

Editorial AURA 4/09

Editorial AURA 3/09

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Editorial AURA 1/01

„Nur ein Wort“

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